Neben den durchgeführten Therapien, kann es lohnenswert sein, die möglichen Ursachen anzusehen. Meiner Meinung nach gründet vieles im Ursprung, irgendwo ganz tief in der Seele. Dazu sind mir mehrere Theorien begegnet und eigene Erfahrungen, z. B. während einer Aufstellung der Tumore. 

Vielleicht mögen Sie sich darauf einlassen und rein spüren: Könnnte sich ein Blick dort hin lohnen?

Von Herzen: gehen Sie wohlwollend mit sich um, anstatt „ich bin selbst Schuld/VerursacherIn“ lieber die Möglichkeit in Erwägung ziehen: „da gibt es etwas das gesehen, in die Heilung gebracht werden möchte“. Oft haben wir Traumata, welche uns im Erwachsenenalter nicht bewusst sind, schon als Baby oder Kleinkind erfahren, auch vorgeburtlich ist denkbar. Diese können verursacht werden durch kleine, sich wiederholende Erlebnisse ebenso wie durch einmalige einschneidende Ereignisse. Unbeabsichtigt, aus Unwissenheit oder eigener Traumatisierung der Personen, mit denen es zusammenhängt oder z. B. Autounfall, etc. In meiner Weltsicht können es auch Themen sein wie kollektive Wunden, verletzte Weiblichkeit, Missbrauch und Gewalt, die in den letzten Jahrhunderten vielen Menschen widerfuhren. Auch Ahnen, unsere Vorfahren, haben uns möglicherweise nicht nur körperliche Muster vererbt, sondern auch seelische Wunden könnten weitergegeben worden sein. Es gibt Möglichkeiten, diese in die Heilung zu bringen. Manchmal ist es ausreichend, sich dessen bewusst zu werden. Manchmal ist ein gefühlter Schmerz, tiefe Trauer da um durchfühlt zu werden, sonst erst mal nichts. Manchmal kann dies alleine durchlebt werden, mit Absicht zur Transformation, manchmal braucht es Begleitung.

 

Krebs allgemein

  • Getrenntheitsgefühl
  • scheinbar unlösbare innere Konflikte
  • Hoffnungslosigkeit
  • Kränkungen, manchmal resultiert daraus die Unfähigkeit zur Kommunikation
  • innere Kinder, die noch keine Aufmerksamkeit erhalten haben
  • Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit
  • Abgespaltene Seelenanteile

Zitat (Auszug) aus “Der Schlüssel zur Selbstbefreiung – Enzyklopädie der Psychosomatik” von Christiane Beerlandt 5):

Kernursache

Tiefste Ursache: Wie eine Puppe an einem dünnen Faden, so hängst du im Leben. Du stellst die Sonne nach außen. Eine Hingabe an etwas, das größer und wichtiger als dein SelbstbewusstesIch ist, so denkst du…, ein zu geringes oder nahezu nicht Präsent-Sein in dir.

Ein Anbeten oder Respekt vor einer Autorität, die außerhalb von dir liegt, anstatt dich selbst zu stellen, führt zur Entfremdung von dir. Es handelt sich hierbei um Verleugnung der eigenen selbstbewussten, göttlichen, kreativen Fähigkeiten.

Du lebst nicht wirklich bewusst, du lässt dich leben, durch andere oder durch deine Gefühle, deine Arbeitsstelle oder durch Einflüsse von außen, durch eine Gruppe, durch ein Ideal, das du nach außen gestellt hast und in das du deinen ganzen Glauben steckst…; diese Hingabe, dieses Aufgehen im “anderen”, dieser Neptunsche VERLUST deiner selbst kann einzig und allein zum Tod führen!

….

Kernlösung

Brühe nicht immer wieder alte Gesichten auf, grüble nicht mehr Tage lang vor dich hin. Klammere dich nicht an etwas (an eine Sache, einen Job…) oder an jemanden (an einem Partner, ein Kind…) außerhalb von dir, als hinge dein Leben davon ab. Jeder lenkt sein Leben selbst, vertraue darauf, und lasse Alles und Jeden los.

Lasse dich nicht länger von einem Sumpf von Emotionen verschlingen: Verarbeite sie. Verliere dich nicht mehr in der Macht des/der anderen, des Ideals usw. …, betrachte alles von oben aus, wie ein Adler, und bemächtige dich deines Lebens, deines Körpers.

Deine Psyche, deine Gedanken und Überzeugungenlenken die Funktionen deines Körpers. Bist du davon überzeugt, dass heilende Kräfte deinen Krebs vernichten werden, weil du das Recht hast, Selbstbewusst in Freude zu Leben, dann wird dein Körper auf diese Impulse reagiere, und er wird genesen, mit oder ohne Tabletten oder Kräuter.

Andere Voraussetzungen? Genießen! Einsicht anstreben, anstatt zu grübeln. Sich zu trauen, im Hier-und-Jetzt zu leben, nicht länger in der Vergangenheit; die Autorität deines ewig lebenden, göttlichen Selbst schlichtweg dadurch anzuerkennen, dass du an dich glaubst.

Dich nicht mehr von deinen Emotionen, deiner Wut, Rache, deinen Sehnsüchten, deiner Aggression zu fürchten…, akzeptiere sie, heiße sie Willkommen, erlebe sie und verarbeite…, verabschiede dich von den Gefühlen, die dich behindern, aber erlebe aggressive Kräfte als eine positive Gegebenheit, um dich selbst zu verwirklichen.

 

Themen bei der Brust

Aufgeteilt nach linke und rechte Seite. Dies ist nicht fix zu sehen. Alles ist möglich und als Impuls zum Nachdenken und hinein Spüren gedacht:

links:

  • Weiblichkeit
  • Mutter Thema
  • Selbstliebe, Umgang mit mir selbst – wie stehe ich zu mir, wie ist der Kontakt zu mir?
  • Selbstbehauptung, z. B. kann ich Grenzen setzen?
  • Ich glaube Rüdiger Dahlke sagt, da geht es um das weibliche nährende Prinzip, z. B. Stillen.
    Gibt es unerfüllten Kinderwunsch? Wen oder was nähre ich und wie oder wie nähre ich mich selbst im Sinne von Ernährung oder geistiger Nahrung?

rechts:

  • Männlichkeit
  • Vater Thema
  • Umgang mit der Außenwelt. Wie ist mein Kontakt zu anderen Menschen? Wie geht es mir in Situationen im Aussenleben? 
  • Tatkraft, z. B. setze ich meine Ideen in die Tat um?
  • Ich glaube Rüdiger Dahlke sagt, da geht es um die Weiblichkeit, das Verführen. Lebe ich meine Sexualität? Wenn ja, wie erfüllend? 
  • Partnerschaft – gibt es eine? Wie erfüllend ist diese? Wurde ich betrogen? Gibt es ein Trennungsgeschehen?

Was mir auf meinem Weg begegnete, war “Krebs als Selbstbehauptung”. Wie erkläre ich das in kurzen Worten? Die eigenen Gefühle, Emotionen, die individuelle Wahrheit durften nicht ausgedrückt werden, sich zu wehren war nicht erlaubt. Die einzige Form der Selbstbehauptung war es, das System gegen sich selbst zu richten, dies war noch erlaubt, so viel war man sich noch wert. Dies klingt skurril, als ich damit konfrontiert wurde spürte ich jedoch eine Wahrheit darin. Ein erwachsener Mensch würde nicht so reagieren, doch ein von Eltern abhängiges Kind entwickelt seine eigenen unbewussten Strategien.

 

Histamin Abbaustörung

Dieser Zusammenhang ist eine Hypothese von mir. Wie komme ich darauf? Mir fiel auf, dass viele Lebensmittel, welche bei Krebs als günstig dargestellt werden, große Mengen an Histamin beinhalten oder Histaminliberatoren sind.

Dann hatte ich in einer Klinik eine Mitpatientin, welche diese Abbaustörung ebenfalls hatte.

In der Klinik, in der ich operiert wurde fiel auch dem Arzt auf, mit einem beiläufigen Satz erwähnte er “wieder eine mit Histaminthematik”.

Ich denke nicht dass die Histamin Thematik die Ursache von Krebs ist, doch dass beides aufgrund der gleichen Ursachen entstehen könnte. Damit beschäftige ich mich weiterhin.



5) Seite 993-995.

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